11.02.2012 / 08:14


Enthärtung



Allgemeine Informationen



Die Gefahren von Härte und Kalk
So gesund das Mineral Calcium für den Menschen ist, so gefährlich ist es für die Hausinstallation. Kalk lagert sich hartnäckig an Rohrinnenwänden und in Haushaltsgeräten ab, führt zu Rohrverengungen und verkalkten Heizstäben, unansehnlichen Kalkrückständen in Küche und Bad usw.

Verkalkter Heizstab
Verkalkter Heizstab

Verkalkung führt vor allem zu:

» erhöhtem Strom- und Wasserverbrauch
» längeren Aufheizzeiten
» unnötigen, teuren Reparatur- und Instandhaltungskosten
» höherem Waschmittel- und Kosmetikverbrauch.

Hartes Wasser - Calcium ist der Hauptschuldige. Hartes Wasser beeinträchtigt Lebensqualität und Komfort im Umgang mit Wasser. Mehr noch: die Lebensdauer von Haushaltsgeräten und Wasserrohren wird durch hartes Wasser erheblich verkürzt.

Beim Ionenaustauschverfahren werden härteverursachende Calcium- und Magnesium-Ionen durch Natrium-Ionen ausgetauscht.
Damit dieser Vorgang stattfinden kann, fließt das Wasser durch ein poröses Kunstharzmaterial. Das mit Natrium-Ionen besetzte Harz zieht Calcium- und Magnesium-Ionen an und tauscht sie gegen Natrium-Ionen aus.

Austauschbehälter mit Harzfüllung Abbildung eines Austauschbehälters mit Harzfüllung 

Dieser Austauschprozess wird unterstützt durch ein Spezialsalz. Es hat die Funktion, das Kunstharz zu regenerieren, indem Calcium- und Magnesium entfernt werden.
Die Natrium-Ionen lagern sich am Kunstharz ab, während der Kalk über einen separaten Abfluss mit dem Spülwasser abgeleitet wird.


Normen und Richtlinien für Enthärtungsanlagen

Die DIN 1988, Teil 2 schreibt in Bezug auf Trinkwasser:
Kap. 8 Wegen der fortschreitenden Technisierung der Haus­halte wird Trinkwasser zunehmend auch für technische Zwecke genutzt. In diesem Fall kann eine Behand­lung des Trink­wassers sinnvoll sein. Dafür werden Filter, Dosier­geräte und Enthär­tungs­an­lagen eingesetzt. Da­mit sie entsprechend ihrem Zweck und ohne nachteilige Neben­wir­kungen arbeiten, ... - dürfen nur Apparate mit DIN-DVGW-Prüfzeichen eingebaut werden, wenn auf zusätzliche Si­cher­­­ungs­armaturen nach DIN 1988, Teil 4, verzichtet werden soll.

Die DIN 19636:

» Nenndurchfluss = Volumenstrom in m3/h bei einem Druckverlust von max. 0,8 bar
» min. 4 mol Kapazität je kg Regeneriermittelverbrauch
» Wasserverbrauch je Regeneration max. 10 % der produzierten Weichwassermenge
» Zwangsregeneration nach max. 4 Tagen (96 Stunden)
» Schutz vor Verkeimung bei Stagnation

DIN 1988, Teil 7, Kap. 6.2.3 (Teil-)Enthärtung durch Ionenaustausch:
Durch Austausch der Calcium- gegen Natrium-Ionen kann die Steinbildung vermindert werden. Es sind nur Enthärtungsanlagen nach DIN 19636 bzw. DIN EN 14743 zulässig.


JUDO i-soft
intelligentes, weiches Wasser wird Wirklichkeit


JUDO i-soft
für den Einsatz in Einfamilienhäusern



i-soft

JUDO i-soft Enthärtungsanlagen
(DVGW Prüfung angemeldet):


Der i-soft verfügt über einen stagnationsfreien Hygienebetrieb durch die ständige Durchströmung beider Harzbehälter. Ultraschnelle Regeneration in nur 10 Minuten (je Harzbehälter).



JUDO BIOQUELL Enthärtungsanlagen


JUDO BIOQUELL Enthärtungsanlagen
für den Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäuser



BioQuell-Soft Enthärtungsanlage

JUDO BIOQUELL Enthärtungsanlagen:

Zum Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern mit einem Wasserverbrauch von 1 - 3,5 m³/h.



JUDO CONTISOFT Enthärtungsanlagen


JUDO CONTISOFT Enthärtungsanlagen
für den Einsatz in Wohnanlagen, Gewerbe und Industrie



JUDO CONTISOFT Enthärtungsanlagen:

Enthärtungsanlage mit DVGW geprüften Einzelgeräten.  Nenndurchfluss bis 20 m³/h.



Die DIN 1988, Teil 4, Tabelle 1, Nr. 10 schreibt in Bezug auf Technikwasser:
Für Enthärtungsanlagen ohne DVGW-Prüfzeichen ist ein Rohrtrenner der Einbauart 1 vorzusehen.



Industrie-Enthärtungsanlagen von JUDO:

JUDOMAT Enthärtungsanlage

JUDOMAT Enthärtungsanlagen:

Zum Einsatz in der Gebäudetechnik etc. mit einem Wasserverbrauch von bis zu 100 m³/h.


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