22.11.2014 / 09:21




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07.01.2009
JUDO Trinkwasser für 1.500 Menschen

Ohne genießbares Trinkwasser kein Leben. Die Überschwemmungs-Katastrophe von New Orleans zeigt, wie wichtig sauberes Trinkwasser ist. Wertvolle Hilfe zur Erlangung des kostbaren Nasses leistet JUDO.

JUDO-Trinkwasser für 1.500 Menschen

Schlüsselfertige Meerwasser-Entsalzungsanlage für griechische Insel

Das Exportgeschäft deutscher Firmen boomt. Die JUDO Wasseraufbereitung GmbH mit Hauptsitz in Winnenden bei Stuttgart hat erneut einen beachtlichen Auftrag zur Entsalzung von Meerwasser an Land gezogen.

Auf Ithaka, der Heimat von Odysseus, dem legendären griechischen Helden, errichtet der Wasseraufbereitungsspezialist bereits die vierte schlüsselfertige Anlage zur Umwandlung von Meerwasser in Trinkwasser. Diesmal geht es um die Versorgung von über 1.500 Bürgern der Gemeinde Stavros. Der Auftrag schließt alle Erd- und Fundamentarbeiten sowie Strom- und Wasseranschluss mit ein. Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt rund eine halbe Million Euro. Die Anlage wurde innerhalb von 8 Wochen erstellt.

Die Gemeinde Stavros auf Ithaka im Ionischen Meer gab in einer internationalen Ausschreibung nach langwierigen Prüfungsverfahren JUDO den Vorzug vor zahlreichen Mitbewerbern. Wie Geschäftsführer Hartmut Dopslaff mitteilte, war nicht allein der Preis maßgebend, das Familienunternehmen JUDO überzeugte vor allem mit Know-how und 20 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Meerwasserentsalzung. Den letzten Ausschlag, so der Inhaber, gab das tadellose Funktionieren der bereits gelieferten Entsalzungsanlagen sowie namhafte Referenzen.

Die über 10 Tonnen schwere Anlagentechnik mit automatischer Steuerung ist in 2 vollklimatisierten 20-Fuß-Containern untergebracht. Die Anlage liefert rund um die Uhr Trinkwasser – 200.000 Liter täglich. Der Herstellungspreis des aufbereiteten Wassers ist äußerst günstig und beträgt pro Kubikmeter lediglich 80 Cent.

Das Wasser - direkt aus dem Meer entnommen - wird in einer ersten Stufe filtriert, bevor es in der Umkehr-Osmose-Anlage entsalzt wird. Die von JUDO eingesetzte moderne Membrantechnik reduziert den hohen Salzgehalt des Mittelmeeres (42 kg pro Kubikmeter) um über 99 Prozent. Als letzter Verfahrensschritt wird der Mineralstoffgehalt des Wassers optimiert. Damit erfüllt das Wasser sowohl die griechischen als auch die europäischen Trinkwasseranforderungen sowie die Standards der WHO (Weltgesundheitsorganisation).

Bei dem angewandten, absolut umweltfreundlichen Umkehr-Osmose-Verfahren, wird das Meerwasser mit einem Druck von 70 bar durch halbdurchlässige (semipermeable) Membranen gepresst (zum Vergleich: in einem Autoreifen sind ca. 2 bar Druck ). Dabei bleiben die im Wasser gelösten Salze zurück und werden wieder ins Meer geführt. Die Anlage ist mit einer Energierückgewinnungsturbine ausgestattet, die 30 Prozent Strom einspart. Eine zusätzliche Herausforderung war die erdbebensichere Auslegung.

Überwacht wird die vollautomatische Anlage von einer 10 Kilometer entfernten Leitzentrale. Ergänzend ist die Anlage über Telefon mit JUDO in Deutschland verbunden. Bei Störungen sind sämtliche Funktionen von der JUDO-Firmenzentrale aus direkt konfigurierbar - Steuerungs-Updates können jederzeit übertragen werden. Ein mehrsprachiges Touch-Panel zeigt die jeweiligen Betriebszustände.

Ergänzend wies Hartmut Dopslaff darauf hin, dass JUDO weltweit Geschäftsbeziehungen zu über 50 ausländischen Vertriebspartnern in 41 Ländern unterhält. In diesem Jahr erwartet das Unternehmen nennenswerte Wachstumsraten vor allem im Ausland – den momentanen Exportanteil will JUDO in Zukunft deutlich steigern.

Textumfang: 53 Zeilen, 3.804 Zeichen



Foto: Vertragsunterzeichnung: JUDO-Geschäftsführer Hartmut Dopslaff (links) und der Bürgermeister von Ithaka freuen sich über gelungene Verhandlungen




Foto: Bereits installierte Meerwasser-Entsalzungsanlage




Foto: Touch-Panel in griechischer Sprache




Foto: Blick in das Innere des Anlagen-Containers


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